Immobilienpreise und Entwicklung

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Der Schweizer Immobilienmarkt - kommt nun die Trendumkehr? Im Jahr 2016 stiegen die Schweizer Immobilienpreise stärker als erwartet. Aktuell kann aber nicht davon ausgegangen werden, dass die Preise weiter nach oben schiessen werden - der Markt hat sich stabilisiert. In einigen Bereichen konnte sogar eine Trendumkehr beobachtet werden, sodass die Immobilienpreise wieder sinken.

Niedrige Hypothekarzinssätze sorgen für eine erhöhte Nachfrage

2017 hängt die Zinsentwicklung von der Wirtschaft und nicht mehr unbedingt von der Politik ab. Die Experten gehen von einem stärkeren Wirtschaftswachstum (rund 1,5 Prozent) und einer höheren Inflation (rund 0,5 Prozent) aus. Genau deshalb wird sich die Schweizer Nationalbank auch nicht mehr nur um die Wirtschaft kümmern, sondern sich wieder verstärkt auf die Währung konzentrieren. Aktuell soll es auch keine Änderungen der Zinssätze geben - flexible Hypotheken sind derzeit mit 1,0 Prozent belastet, für Festhypotheken werden Zinssätze zwischen 1,05 und 1,25 Prozent angeboten. All jene Faktoren spielen auch mit, wenn es um die Entwicklung des Immobilienmarktes geht.

Eigentumswohnungen werden immer teurer

Folgt man den aktuellen Zahlen von "Swiss Real Estate Offer", so sind die Preise für Einfamilienhäuser um 0,7 Prozent und die Preise für Eigentumswohnungen um 4,6 Prozent gestiegen. Die Daten, die bis zum Jahr 2011 reichen, zeigen aber deutlich, dass die Einfamilienhäuser um rund 10,7 Prozent und die Eigentumswohnungen um rund 23,7 Prozent teurer geworden sind. Folgt man den aktuellen Entwicklungen, so werden die Preise im Jahr 2017 jedoch nicht mehr stark steigen, weil die Banken einerseits vorsichtiger wurden und die Käufer wieder konservative Rechnungen aufstellen. Doch die Nachfrage wird dennoch höher als das Angebot sein - das liegt vor allem am Bevölkerungswachstum, den tiefen Hypothekarzinsen, der sehr hohen Kaufkraft und den nicht vorhandenen Anlagealternativen. In der Deutschschweiz könnte es somit auch 2017 zu steigenden Immobilienpreisen kommen. Vor allem interessieren sich die Schweizer aktuell für preiswerte Immobilien, die einen Preis unter 1,5 Millionen Franken haben. In der Westschweiz, so die Experten, werden die Immobilien eine Spur günstiger werden.

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