Bauland

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Bevor Sie sich Ihren Traum vom Bau der der eigenen Immobilie erfüllen können, muss zuerst geeignetes Bauland gefunden und gekauft werden. Wir erklären Ihnen den Weg von der Suche bis zum unterschreiben des Vertrags beim Grundbuchamtes.

Unterschied von Bauland, Baugrundstück und Bauerwartungsland verstehen

Bevor Sie sich auf die Suche nach geeigneten Grundstück machen, sollte man die folgenden Unterschiede von Grundstücken kennen. Bei unbebauten Grundstücken wird unterschieden zwischen Bauerwartungsland, Baugrundstück und Bauland. Die Art des zu bebauenden Grundstücks entscheidet unter anderem über den Zeitpunkt vom Bau der Immobilie.

  • Bauland
    Beim Bauland besteht bereits ein rechtsgültiger Bebauungsplan. Dieser wurde von der Gemeinde ausgearbeitet und sieht vor, dass auf entsprechendem Grundstück gebaut werden darf. Jedoch ist das Grundstück im Moment noch nicht erschlossen. Dies bedeutet, dass es an Anschlüssen wie Wasser, Abwasser und Stromleitungen noch fehlt. Die Leitungen werden in naher respektive absehbarer Zeit verlegt. Erkundigen Sie sich bei der Gemeinde über den Stand des entsprechenden Projekts.
  • Baugrundstück
    Als Baugrundstück werden Grundstücke genannt, welche bereit für die Bebauung ist. Man nennt dieses Grundstück auch "baureifes Land". Der Beginn der Bauarbeiten kann theoretisch mit dem Kauf des Grundstücks stattfinden. Das Grundstück ist angeschlossen an den Verkehr und ist sowohl an die Kanalisation als auch an Strom, Gas, Fernseher und an das Telefonnetz angeschlossen. Bei den Anschlüssen ist zu beachten, dass die Kosten der Anschlüsse vom Gemeindenetz bis zur Grundstücksgrenze von der Gemeinde übernommen werden. Jedoch muss die Weiterleitung der Anschlüsse bis zum Hausanschlusspunkt vom Grundstückseigentümer übernommen werden.
  • Bauerwartungsland
    Bauerwartungsland wird genannt, was zukünftig bebaut werden soll. Sie finden die entsprechenden Zonen im Zonenplan der Gemeinde. Beim Bauerwartungsland ist jedoch zeitlich nicht genau definiert, wann gebaut werden kann. Es ist durchaus möglich, dass Bauerwartungsland nie den Status Bauland oder Baugrundstück erlangt und somit nie bebaut werden darf. Käufer eines solchen Grundstücks müssen sich bewusst sein, dass es keinerlei Anpsrüche gibt, irgendwann einmal bauen zu dürfen. Es gibt keinerlei Sicherheiten dazu.

Baugrundstück finden

Baugrundstücke finden Sie heutzutage am einfachsten online. Online-Inserate haben den Vorteil, dass Sie viele Bilder zur Verfügung stellen können und detailierte Informationen nur einen Mausklick entfernt sind. So finden Sie oftmals alle Informationen auch als Download in Form eines PDF-Dokuments. Wir von Immobilienwelten Schweiz empfehlen Ihnen deshalb, die initiale Suche nach Ihrem Baugrundstück im Internet zu starten.

Zonenplan

Die Verantwortlichkeit bezüglich Zonenplan obliegt den Schweizer Gemeinden. Für die Gemeinden bildet der Zonenplan eine Hilfe zur baulichen Entwicklung der Gemeinde oder Stadt. Im Zonenplan werden Landwirtschaftszonen, Bauzonen und Schutzzonen definiert, welche Ihrerseits wiederum in weitere Unterkategorien geordnet werden. Der Zonenplan kann jederzeit bei den Gemeinden eingesehen werden und dient unter anderem dem Käufer als Unterstützung während dem Entscheidungsprozess.

Baureglement

Die sogenannte Bauordnung der Gemeinden unterliegt dem kantonalen Richtplan, welcher die Basis für die räumliche Entwicklung bildet. Im Einklang mit den kantonalen Vorgaben ordnet das Baureglement seinerseits auf Gemeindeebene die bauliche Nutzung der Grundstücke.

Grundbuchamt

Das Grundbuchamt hat diverse Zuständigkeitsbereiche und Sie werden zwangsläufig, nämlich spätestens bei der Unterzeichnung der Verträge mit dem Grundbuchamt in Kontakt treten. Wie es der Name Grundbuchamt bereits in sich trägt, obliegt dem Grundbuchamt das Führen vom Grundbuch. Dieses Grundbuch wird unterteilt in verschiedene Unterkategorien:

  • Tagebuch
    Das Tagebuch ist zweckverwandt mit dem persönlichen Tagebuch. Darin werden geplante Änderungen und das Eintragen der der Änderungen chronologisch gegliedert.
  • Hauptbuch
    Das Hauptbuch führt alle Grundbuchblätter. Darin enthalten sind Informationen zum Kauf und Verkauf eines Grundstücks mit oder ohne Gebäude.
  • Katasterplan
    Der Katasterplan zeigt die amtlich vermessenen Grundstückplan auf mit Grenzen, Lage und Höhe des Grundes.
  • Weitere
    Weiters gibt es das sogenannte Hilfsregister und Belege. Beide Bereiche wirken in unterstützender Form zu dem Tage- und Hauptbuch und dem Katasterplan.

Zuästzliche Kosten beim Kauf

Zusätzliche Kosten beim Kauf von Bauland entstehen hauptsächlich mit dem letztendlichen Eintrag in das Grundbuchamt. Dabei entfallen Grunderwerbsteuern, welche im niedrigen, einstelligen Prozentbereich liegen. Zudem entsteht eine Gebühr für die Eintragung ins Grundbuch von rund einem Prozent des Kaufpreises oder vom Steuerwert. Dazu entstehen notarielle Gebühren, welche beim Übertrag bei der Unterzeichnung im Grundbuchamt entstehen.

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